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Neue Fähre für den Sassnitz-Dienst

10.01.2019

Auf der Fährverbindung zwischen Ust-Luga und Sassnitz soll künftig eine LNG-betriebene Fähre fahren. Die russische Nevsky Shipyard wurde vom Betreiber Rosmorrechflot mit dem Bau beauftragt.
Die Fährverbindung über die Ostsee wird von der russischen Eisenbahn betrieben. Bislang ist auf der Strecke die »Petersburg« im Einsatz, sie soll von dem Neubau abgelöst werden. Der Bau wird aus einem staatlichen Förderprogramm zur Stärkung der Region Kaliningrad finanziert.
Die Eisenbahnfährverbindung zwischen Sassnitz und Ust Luga via Baltijsk ist die kürzeste Verbindung zwischen Deutschland und Russland. Die Distanz zwischen Sassnitz und Ust Luga beträgt 630 sm. Die Transitzeit beträgt rund 48 h. Dabei wird auch der russische Hafen Baltijsk angelaufen.
Das neue Schiff vom Typ CNF 19 M ist eine 200 m lange LNG-betriebene RoRo-Fähre der Arc4Klasse mit einem geschlossenen Deck für Eisenbahn-Waggons und einem offenen Oberdeck für Anhänger und Lastwagen. Das Schiff wird über eine doppelte Antriebsanlage verfügen. Es kann gleichzeitig von vier Tanklastwagen oder an einer LNG-Bunkerstation mit Gas versorgt werden.
Der Fährhafen Sassnitz ist der größte deutsche Eisenbahnfährhafen, er verfügt über Gleisanlagen der russischen Breitspur.

20190110_HANS-oline_Neue LNG-Fähre für den Sassnitz-Dienst