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TT-Line bestellt LNG-Fähren – Bund finanziert mit

10.12.2018

Die TT-Line hat LNG-Neubauten in China geordert. Eine „Green-Ship“-Fähre wird fest bestellt, für die andere besteht eine Option. Dafür gibt es Förderung vom Bund.

TT-Line hat den Auftrag zum Bau einer neuen sogenannten Green-Ship-Fähre erteilt, die im Laufe des Jahres 2022 ausgeliefert und im TT-Line Liniendienst auf der Ostsee eingesetzt wird. Verglichen mit der heutigen Generation an RoPax-Fähren sinkt der Ausstoß an Schadstoffemissionen um deutlich mehr als 50 %. Der Auftrag einschließlich einer Option für ein zweites Schiff ging an die chinesische Werft Jiangsu Jinling.

Der Neubau ist für 800 Passagiere und mehr als 200 Sattelzüge, Trailer und Container ausgelegt. Die Fähre wird 230 m lang und 31 m breit sein. Sie bekommt ein duales Antriebskonzept und kann sowohl mit LNG als auch mit Dieselkraftstoff betrieben werden, teilte TT Line mit. »Dieses ›Green Ship‹ wird die umweltfreundlichste Fähre in der Unternehmensgeschichte sein«, betont Geschäftsführer Bernhard J. Termühlen. Die Entscheidung für diese Lösung sei durch eine Förderung aus dem LNG-Förderprogramm des Bundes begünstigt worden, heißt es.

"Mit der Übergabe von zwei weiteren Förderbescheiden führen wir die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen auf LNG-Antrieb fort und unterstützen damit die weitere Reduzierung von Emissionen in der Schifffahrt", sagte Staatssekretär Enak Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium (BMVI). Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung und soll dazu dienen, die Mehrkosten für die LNG-Installationen aufzufangen

Die TT-Line mit Sitz in Lübeck betreibt derzeit sechs RoPax-Fähren, die zwischen Deutschland (Rostock und Travemünde), Polen (Świnoujście), Litauen (Klaipeda) und Schweden (Trelleborg) verkehren.

Quelle: https://www.hansa-online.de/

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