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Förderung von Flüssiggas in der Schifffahrt

11.11.2016

In den Beratungen zum Bundeshaushalt 2017 hat die Koalition die Ausrüstung von zwei Mehrzweckschiffen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung mit Flüssiggas (LNG)-Antrieb beschlossen. Die Mehrkosten für die beiden Neubauten „Mellum“ und „Scharhörn“ werden auf zunächst 13 Millionen Euro geschätzt und wurden für das kommende Jahr in den Haushalt eingestellt. Hierzu erklären der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg und der zuständige Berichterstatter Norbert Brackmann:

Eckhardt Rehberg: „Die Koalition hat beschlossen, dass die geplanten Ersatzneubauten der Mehrzweckschiffe „Scharhörn“ und „Mellum“ mit Dual-Fuel-Antrieb (LNG/Diesel) auszuschreiben sind. In Hinblick auf die Erfüllung der zukünftig strengeren Grenzwerte für die Emission von Schwefeloxiden (SOx) und Stickoxiden (NOx) in der Nord- und Ostsee leistet der Bund damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Norbert Brackmann: „Der Bund geht bei der Förderung alternativer Kraftstoffe voran. LNG als Schiffskraftstoff bietet besonders großes Potential, um schädliche Luftemissionen von Schiffen zu reduzieren. Durch die Ausrüstung der beiden neu zu beschaffenden Mehrzweckschiffe „Mellum“ und „Scharhörn“ mit LNG-Antrieb, bereiten wir LNG den Weg in der Schifffahrt. Die Mehrkosten von 13 Mio. Euro für beide Schiffe sind im Haushalt veranschlagt. Insgesamt werden die Mellum und Scharhörn danach rd. 226 Mio. Euro kosten.“

Pressemitteilung der CDU/CSU-Fraktion