Aktuelles und
Informatives

PM: Flüssiggas LNG als Alternativkraftstoff für Schiffe fördern – Maritime Wirtschaft fordert Bundesregierung zum Handeln auf

31.08.2015

Erstellt von Maritime LNG Plattform

Flüssiggas LNG als Alternativkraftstoff für Schiffe fördern – 
Maritime Wirtschaft fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Die maritime Wirtschaft in Deutschland hat die Bundesregierung zu konkreten Schritten auf
gefordert, um flüssiges Erdgas als alternativen Kraftstoff in der Schifffahrt einzuführen. Die
Maritime LNG Plattform, der Verband Deutscher Reeder (VDR), der Verband für Schiffbau
und Meerestechnik (VSM), der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) und
der Zentralverband Deutscher Schiffsmakler (ZVDS) haben dafür in einer gemeinsamen Stel
lungnahme drei Instrumente vorgeschlagen: Deutschland braucht eine Innovationsoffensive,
ein Förderprogramm für die Ausrüstung von Schiffen mit LNG-Antrieb sowie einheitliche
rechtliche Standards in den Häfen.

„LNG in der Schifffahrt hat großes Potenzial, um die Belastung durch Emissionen wie Schwe
fel, Feinstäube und Stickoxide in küstennahen Regionen und in den Hafenstädten deutlich zu
senken. Gleichzeitig erfüllt es die aktuellen und bereits geplanten Abgasvorschriften“, sagte
Georg Ehrmann, Geschäftsführer der Maritimen LNG Plattform, einem branchenübergrei
fenden Bündnis von mehr als 70 nationalen und internationalen Unternehmen, Verbänden
und Häfen. „Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur und der Maritime
Koordinator der Bundesregierung haben die im Koalitionsvertrag und in der EU-Richtlinie
‚Clean Power For Transport‘ hervorgehobene Bedeutung von LNG für sauberere Transport
wege erkannt. Unsere jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind zentrale Voraussetzung, dass
sich LNG als umweltfreundlicher Kraftstoff durchsetzen kann. Die Nutzung von LNG bietet
nicht nur höheren Umweltschutz, sondern große Chancen für zusätzliche Wertschöpfung
und hochwertige Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Die vollständige PM sowie hilfreiche Informationen finden Sie unter dem nachfolgendem Link:

PM_27.08.2015_Maritime Wirtschaft fordert Bundesregierung zum Handeln auf